Berufsbild PHP Entwickler*in

Symfony der Sinne: Bestes PHP für harmonische Klänge in Front- und Backend.

Als PHP Entwickler*in (alternativ: PHP Developer, PHP Engineer) ist man bei Neu- und Weiterentwicklung von Software und Anwendungen überall gefragt. Im Backend ist man bei Architekturfragen oder der einwandfreien Anbindung von Datenbanken und Schnittstellen/APIs zur Stelle, mit dem klassischen Frontend-Stack kann man nutzerseitig mitgestalten.

Typische Aufgaben als PHP-Entwickler*in

  • Erstellen von Code für Software und Anwendungen
  • Erweiterung und Optimierung bestehender Sites, Anwendungen und Systeme
  • Erhebung und Analyse von funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen
  • Konzepterstellung, Architektur-Design
  • durchgängige Dokumentation
Schaubild zur Rolle von PHP im Web
Die Rolle von PHP im Web.

PHP-Entwickler*innen treten meist im Team auf. Feedback gibt’s durch die Dev-Koleg*innen, den steten Dialog mit Fachabteilungen und den Kontakt mit Designern, Produkt- und Projektmanagern. Von der Erhebung funktionaler und nicht-funktionaler Anforderungen über die Konzepterstellung und Umsetzung bis zum Release Management sind Sie tatkräftig und meist agil involviert. Ihre Code-Meisterwerke begeistern dabei User wie Kollegen. Dank unseres Haus-und-Hof-Entwicklers Christian durften wir bei next level das schon am eigenen Leib erfahren – hat er diese Seite doch erst möglich gemacht. ;-) Die entwickelten Lösungen könnten dabei abwechslungsreicher nicht sein: Von der dynamischen Website für den Markenauftritt, über den E-Shop oder die B2C-Webanwendung einer Großbank können PHP-Artisten sich bei einer Vielzahl unterschiedlichster Projekte austoben. Mit PHP coden Sie die Logik von Webseiten und Anwendungen und sorgen auch häufig für die Anbindung der relevanten Datenbanken, um den Zugriff von Programmen und Usern auf alle Daten zu gewährleisten. Damit alle relevanten in- und externen Systeme und Anwendungen sowie das Frontend reibungslos miteinander harmonieren, kümmern Sie sich zudem oft um alle nötigen Schnittstellen.

Welche Techs sind im PHP-Umfeld gefragt?

  • Kenntnisse der gängigen PHP-Versionen (7, 5.6) und üblicher Frameworks
  • Kenntnisse relationaler Datenbanken, langfristig auch immer mehr NoSQL
  • Erfahrung mit Schnittstellentechnologien
  • Kenntnisse in gängigen Entwicklungstools

Beim Programmieren erleichtern Ihnen IDEs und Frameworks das Leben – wer will schon jedes Mal das Rad neu erfinden? Was Datenbanken angeht, ist SQL in allen seinen Ausprägungen des Entwicklers Freund, aber auch nicht-relationale Datenbanken wie NoSQL begegnen einem, etwa im Big-Data-Umfeld. Mit den gängigen APIs, vor allem REST und SOAP, kennen Sie sich natürlich genauso aus. Aber auch sonst gibt es für Devs noch zahlreiche nützliche Helferlein. Für die Versionsverwaltung sind meist Git oder SVN im Einsatz, für die Integration wird auf Tools wie Jenkins zurückgegriffen. Jira oder Confluence erleichtern die Kommunikation und bieten Übersicht über Projekte. Das Testing wird durch den Einsatz der richtigen Tools deutlich erleichtert.

Technologien

  • PHP
  • Frameworks (Symfony, Zend, Laravel, Yii usw.)
  • IDEs (Eclipse, NetBeans u.a.)
  • (My)SQL, noSQL
  • APIs: REST, SOAP

Häufig verwendete Tools

  • Git, SVN
  • Jenkins
  • Jira, Confluence

Tools und Methoden, die man sonst noch kennen sollte

  • Qualitätsoptimierung und -sicherung
  • Tests und deren Automatisierung
  • Performance-Optimierung, Code Reviews
  • AJAX-Anwendung mit allen benötigten Techs
  • MVC-/OOP-Konzepte
  • agile Entwicklungsmethoden
  • Aneignung neuester Techs und Trends

Genau wie in anderen Bereichen der Software-Entwicklung, braucht man auch als PHP-Entwickler*in gute methodische Kenntnisse. Hier bringen einen OOP und kontinuierliche Konzepte zur Integration und Auslieferung von Software (Continuous Integration, -Deployment, -Delivery) weiter. Auch der Performance und Qualität sollte man auf die Sprünge helfen können. Zudem gewinnt Agilität bei der Arbeitsorganisation eine immer größere Bedeutung – Erfahrung mit Themen wie Scrum und Kanban helfen dort weiter. Wer die Karriereleiter steil erklimmen möchte, übernimmt Produktverantwortung und lässt sich zum Scrum-Master ausbilden oder entwickelt sich in Richtung Product Owner. Und natürlich sollte man stets auf der Höhe sein, was neueste Techs und Trends angeht. Das heißeste Framework mit den schicksten Funktionen sollte man ebenso auf dem Schirm haben wie die neueste PHP-Version und die aktuellen Trends was Arbeitsweisen und Methoden angeht. Das Web entwickelt sich stets weiter, Webentwickler sollten es also auch.

Konzepte

  • OOP
  • MVC
  • Scrum, Kanban
  • Continuous Integration, Continuous Delivery
  • AJAX

Methoden

  • QA
  • (automatisierte) Tests
  • Monitoring
  • Performance-Optimierung
  • Code Reviews

Was sollte man sonst so mitbringen?

  • gern gesehen: Studium oder Ausbildung im Bereich Informatik
  • natürlich von Vorteil: Berufserfahrung im PHP-Umfeld
  • mehrere Jahre für Senior-Positionen

Für Berufseinsteiger*innen werden häufig ein Studium oder eine Ausbildung mit Informatikschwerpunkt verlangt. Erfahrung in der Programmierung mit PHP ist aber natürlich immer ein Vorteil. Ist eine Position eher für Seniors, sollten es dann aber schon mindestens zwei Jahre Erfahrung in der professionellen PHP-Entwicklung sein. Quereinsteiger bekommen hier und da noch Chancen, dafür sollten sich aber nachweisbare Kreationen im Netz befinden. Neben Ausbildung und Vorwissen wird von Unternehmensseite immer öfter auch Wert auf die klassischen Softskills gelegt. Gerade für agiles Arbeiten à la Scrum werden Teamplayer benötigt. Zudem ist Kommunikation für die Entwicklung von erstklassigen Websites und Anwendungen das A und O, denn was die Vorstellungen und Anforderungen angeht, sollten Entwicklerteams, Fachabteilungen und Designer stets auf einem Stand sein.

Darf’s ein bisschen mehr sein? – Der volle Stack.

  • Erstellung dynamischer Frontends
  • Responsive Design
  • Erstellung von User Interfaces, UX-Kenntnisse
  • Erfahrung mit Containerisierung und Betrieb
  • Architektur und Datenmodellierung

Wem die Entwicklung komplexer Backends noch nicht ausreicht, der kann in der Webentwicklung das Frontend gleich noch mit übernehmen. Hierfür kann man zum Beispiel in der Webentwicklung noch Entwicklerkenntnisse in HTML, CSS und JavaScript im Gepäck haben oder sich generell mit der Erstellung von User Interfaces oder gar UX auskennen. Und natürlich können versierte Entwickler*innen auch bei Themen wie Architektur und Datenmodellierung Ihre Erfahrungen einbringen. Ebenso von Vorteil ist sicherlich Verständnis für den Betrieb von Anwendungen und Server- sowie Netzwerktechnologien, genau wie Erfahrung mit Containern und entsprechenden Diensten. Nicht zuletzt, weil Konzepte wie “DevOps” sich zunehmender Beliebtheit erfreuen.

Liste großer PHP-basierter Websites.
Große PHP-basierte Websites.

Wissenswertes zu PHP

Egal, ob im E-Commerce, bei Cloud-Projekten oder bei interaktiven Informationsportalen – ohne ein geniales Backend und ausgeklügelten API-Einsatz kommt man hier nicht weit. Und damit von außen alles einen guten Eindruck macht und die Usability stimmt, sollte auch das Frontend glänzen. Nicht zuletzt wegen dieser Vielseitigkeit wird die Technologie für über 80 % aller Online-Plattformen verwendet. Anders gesagt: Ohne PHP kein WWW! Dabei setzten echte Web-Giganten auf die Programmiersprache. So nutzen etwa Facebook, Wikipedia und Twitter PHP-Code.

Wissenswert

  • Allround-Sprache für Front- und Backend
  • 2018: ca. 83% aller Websites mit PHP-Basis
  • davon 70,4% V 5 und 12,3% V 7

Tech-Trends

  • wichtigste Frameworks international (Stand 2018): Laravel, Symfony, Yii

Und was verdient man als PHP-Entwickler*in?

Zum Gehalt lässt sich vor allem sagen, dass die Spannweite enorm ist. Um die 40.000 € für für Juniors bis zu 80.000 € für massig Erfahrung ist alles drin. Dabei unterscheiden sich die Gehälter regional. Im Schnitt wird in NRW, Baden-Württemberg und Bayern das meiste gezahlt. Auch die Größe des Arbeitgebers und die Branche beeinflussen natürlich die Höhe des Gehalts. Großkonzerne zahlen etwa mehr als Agenturen und ein Automobilhersteller mehr als ein Medienhaus. Aber da Geld nicht alles ist, lohnt auch ein Blick auf das drumherum. Neben dem Menschlichen müssen auch die Benefits stimmen. Hier hat man als PHP-Profi die Auswahl und kann je nach persönlichem Geschmack für sich Prioritäten setzen: Legt man mehr Wert auf Jobsicherheit, flexible Arbeitszeiten, massig Urlaubstage? Und wie sieht es mit Bequemlichkeiten wie Büromassagen oder Kicker aus? Gefragt ist man als PHP-Entwickler*in vom altehrwürdigen Industriekonzern, über die Großbank bis zum hippen Start-up. Mit den richtigen Kenntnissen und Erfahrungen lässt es sich also prima arbeiten (und leben). :-)

Verdienst

  • 36.000 € bis 43.000 € (bis 2 Jahre Erfahrung)
  • ab 58.000 € (Seniors)
  • bis 80.000 € (ab 10 Jahren Erfahrung)

Ihre Ansprechpartner für PHP-Positionen: