Berufsbild Frontend Entwickler*in

Computius sagt: An Frontes End wartet allen Spaßes Anfang!

Als Frontend-Entwickler*in sind Sie im Namen der perfekten User Experience tätig. Mit grundlegenden Kenntnissen in den Bereichen Web- und Responsive Design konzipieren, programmieren und implementieren Sie ganze Frontends ebenso wie einzelne Features. Dabei haben Sie die Performance Ihrer Kreationen stets im Blick.

Typische Aufgaben als Frontend-Entwickler*in

  • Programmierung moderner Frontends und neuer Features
  • Konzeption und Umsetzung dynamischer Anwendungen
  • Erstellung von Anforderungsprofilen und Aufwandseinschätzungen
  • kreative Zusammenarbeit mit Entwicklern, UX-Designern und Produktmanagern
  • Kooperation mit Backend-Entwicklern
  • Entwicklung moderner, intuitiver User-Interfaces und Responsive Designs
  • Überwachung von Reliability und Usability
  • Kontrolle der End-User-Performance über den gesamten Entwicklungsprozess

Häufig werken Frontend-Entwickler*innen in einem interdisziplinären, agilen Team. Dabei herrscht in der Regel reger Austausch mit Kolleg*innen aus den Bereichen Backend und UX. Auch mit Design, Fachabteilung, Produkt- und Projektmanagement arbeitet man oft eng zusammen. Von der Erhebung und Analyse der Anforderungen über Aufwandsschätzung und Konzeption bis zur Implementierung sind Sie clientseitig bei Projekten am Ball, die User-Seitig für Begeisterung sorgen. Durch unseren Haus-und-Hof-Entwickler Christian können wir diese Prozesse bei next level das ein oder andere Mal hautnah miterleben – zum Beispiel bei der Erstellung und Pflege dieser Website. ;-) Als Entwickler*in im Frontend-Einsatz winkt spannende Abwechslung bei Projekten: dynamische Websites, E-Shops oder die B2C-Webanwendung eines Konzerns – dies alles erstrahlt erst mit professionell gestalteten Frontends in vollem Glanz. Natürlich müssen bei Jobs als Frontend-Entwickler*in stets Browserkompatibilität, Usability und Performance im Blick behalten werden, um den Nutzern beste Experiences bieten zu können.

Welche Techs sind im Frontends gefragt?

  • Beherrschung von HTML5 und CSS3
  • Expertise in JavaScript mit Libs und Frameworks
  • Kenntnisse in Angular und/oder React
  • Grundlegende Backend-Kenntnisse: APIs, DBs, Server
  • Know-how im Bereich CMS (WordPress oder ähnliche)
Die Web-Dreifaltigkeit für Inhalt, Präsentation und Verhalten.
Die Web-Dreifaltigkeit für Inhalt, Präsentation und Verhalten.

Das Programmieren geht natürlich auch den Entwickler*innen, die sich um die Frontends kümmern, mit IDEs und Frameworks leichter von der Hand. Besonders Bibliotheken und Web-Frameworks wie React und Angular gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die Basis der Skillmatrix bilden aber auch heute weiterhin HTML für den Content und CSS für die Style-volle Präsentation. Zudem komplettiert JavaScript das Portfolio. Für die Zusammenarbeit mit den Backend-Schaffenden ist es von immensem Vorteil, die dazugehörigen Technologien zu verstehen. Und besonders bei kleineren Unternehmen und Projekten sitzt man schnell direkt mit im Boot, wenn es um die Anbindung von Datenbanken und Schnittstellen geht. Häufig sind im Netz Content Management- und Shop-Systeme im Einsatz. Wer es versteht, hier zu gestalten und zu customizen hat zusätzliche Vorteile.

Technologien

  • HTML, CSS, JavaScript
  • Frameworks (Angular, React, jQuery, usw.)
  • IDEs
  • CMS (à la WordPress, Typo3, OpenCart)

Kontakt zum Backend

  • Datenbanken wie SQL, NoSQL etc.
  • APIs: REST, SOAP

Weitere wichtige Tools und Methoden

  • Testing- und QA-Erfahrung ist nie vergeudet
  • Vertrautheit mit Responsive Design und Design-Paradigmen
  • feines Gespür für Performance und User Experience
  • Verständnis von Technologien wie AJAX
  • Nutzung von Deploymentwerkzeugen und Versionierungssystemen
  • ebenso wie sorgfältige Dokumentationen
  • Kenntnis agiler Methoden (Scrum, Kanban)
  • Beobachtung und Inbetriebnahme neuester Techs und Tools

Neben der Beherrschung der zentralen Techs sind auch gute methodische Kenntnisse für die Frontend-Entwicklung wichtig. Zudem benötigt man stets die aktuellsten Tools am Werkzeuggürtel. Zum täglich Brot gehört so etwa die Sicherstellung von Performance und Qualität. Zunehmende Bedeutung erlangt auch die Fähigkeit, Frontends responsiv gestalten zu können. Die schönste Website wird wenig Begeisterung bei Nutzer*innen und Kolleg*innen hervorrufen, sollte sie auf den Displays mobiler Geräte nicht ebenso überzeugen, wie auf dem Monitor. Auch mit Usability und User Experience setzt man sich früher oder später auseinander. Was Methodik angeht, spielt Agilität in der Softwareentwicklung eine immer größere Bedeutung, was auch an Jobs für Frontend-Entwickler*innen nicht vorbeigeht – es ist also von Vorteil schon Erfahrung mit Themen wie Scrum und Kanban vorweisen zu können. Hier kann man auch gleich Produktverantwortung übernehmen und sich zum Scrum Master oder Product Owner weiterbilden. Zudem haben haben gewandte Frontend-Profis stets neueste Techs und Trends auf dem Schirm: das heißeste neue Framework, die neueste Bibliothek oder der letzte Schrei bei Designs – das Web entwickelt sich stets weiter. Da ist Schritt halten angesagt.

Konzepte

  • Scrum, Kanban
  • Responsive Design
  • Design Paradigmen
  • UI, UX, Usability
  • AJAX

Methoden

  • QA
  • (automatisierte) Tests
  • Performance-Optimierung
  • Code Reviews

Was sollte man sonst noch mitbringen?

  • gern gesehen: Studium oder Ausbildung im Bereich Informatik
  • von Vorteil: respektable eigene Frontend-Projekte
  • Kommunikationstalent und Teamfähigkeit
  • je nach Position auch Coaching von Teamkollegen

Für Berufseinsteiger*innen ist ein Studium oder eine Ausbildung mit Informatikschwerpunkt ideal. Wer schon respektable Frontend-Kreationen im WWW präsentieren kann, ist klar im Vorteil. Damit hat man sogar als Quereinsteiger immer noch Chancen auf dem Jobmarkt Fuß zu fassen. Wird bei einer Position eher nach einem Senior verlangt, sollte man aber schon mehrere Jahre in der professionellen Frontend-Entwicklung im Lebenslauf stehen haben. Neben den Hardskills ist auch die softe Seite der Skillmatrix nicht zu unterschätzen. Für agiles Arbeiten à la Scrum werden Teamplayer benötigt. Zudem ist Kommunikation oberstes Gebot, damit Entwicklerteams, Fachabteilungen und Designer stets an einem Strang ziehen. Mit zunehmender Berufserfahrung können zudem auch Führungsaufgaben und das Anleiten von Berufseinsteigern zu den eigenen Aufgaben gehören.

Darf’s ein bisschen mehr sein? – Der volle Stack.

  • PHP-Kenntnisse, die über das Grundniveau hinausgehen
  • Grundkenntnisse von Grafiktools wie Photoshop
  • technisches SEO: Responsive Design, Page Speed, Struktur
  • auch häufig gefragt: Node.js
  • Technologie am Horizont: Progressive Web Apps

Auch fachlich kann man seine Fühler über die reine Frontend-Entwicklung hinaus ausstrecken, genügend Schnittmengen mit angrenzenden Bereichen werden dafür jedenfalls geboten. So helfen Grundkenntnisse im Webdesign bei der eigenen Arbeit immer weiter. Wer Interesse hat, sich PHP-Kenntnisse anzueignen, die über das Grundniveau hinausgehen, kann versiert Hand bei Logiken von Webanwendungen anlegen. Andere objektorientierten Sprachen sind natürlich ebenfalls meist willkommen. Auch mit Frameworks und Umgebungen wie Node.js kann man sich serverseitig austoben. Bei Arbeitgebern immer gern gesehen sind zudem ein grundlegendes Verständnis für digitales Marketing und die Kunden/Nutzer-Sicht auf Websites und Applikationen. In diesem Bereich sind besonders Fähigkeiten im technischen SEO von Nutzen: Aspekte wie Page Speed, Responsivität sowie die Struktur von URLs und Links beeinflussen das Suchmaschinenranking von Webseiten und können so den organischen Traffic befeuern. Für die Zukunft interessant: Progressive Web Apps. Dieser Trend stammt aus dem Googleplex und vereint die Kompatibilität einer responsiven Webseite mit dem Funktionsumfang nativer Apps. Es kann sich in Zukunft sicherlich lohnen, dieses Terrain zu erkunden.

Auch gerne gesehen:

  • Designtools
  • PHP
  • technisches SEO
  • Node.js
  • Progressive Web Apps

Wissenswertes zur Frontend-Entwicklung

Ob Website, E-Shop oder Webanwendung – nix geht ohne funktionales Frontend. Und will man bei Kunden und Nutzern noch Eindruck schinden, sollte es auch noch gut aussehen und schnell und verfügbar sein – und das möglichst in allen Browsern, die die User so nutzen. Kurzum, jedes Unternehmen möchte online vertreten sein und ohne clientseitige Expertise läuft hier nichts.

Logos bekannter Browser.
Gute Bekannte in der Webentwicklung.

Bei Techs und Trends dreht sich im Frontend selbst für IT-Verhältnisse das Rad relativ flott. Für Frontend-Profis ist es darum wichtig, stets den Finger am Puls der Zeit zu haben. Dabei kann man beim Thema Entwicklungs-Tools auch weiterhin mit Angular und React nichts falsch machen. Die Projekte von Google und Facebook erfreuen sich großer Beliebtheit und dank der Unterstützung der Tech-Giganten steht umfangreicher Support zur Verfügung. Einen Blick riskieren kann man aber auch bei Vue.js. Hier ist zwar die Support-Community deutlich geringer, dafür macht Vue.js das Leben beim Gestalten simpler User Interfaces deutlich einfacher. Das Entwickler*innen-Leben ebenfalls erleichtern könnte GraphQL, eine weitere Technologie, die im Frontend-Trend liegt. Sie ermöglicht es Clients die Struktur benötigter Daten zu definieren, die vom Server gesendet werden. Dabei ist GraphQL kompatibel mit unterschiedlichen Datenbanken und Schnittstellen.

Wissenswert

  • wann ist ein Frontend Dev pleite? – wenn er sein ganzes Cache verbraucht hat!

Tech-Trends

  • beliebte JS-Frameworks: React, Angular, Vue.js auf dem Vormarsch
  • auch im Kommen: GraphQL

Und was verdient man als PHP-Entwickler*in?

Beim Gehalt erwarten Sie als Frontend-Entwickler*in große Spannweiten. Bei etwa 24.000 € für Einsteiger geht es los. Mit steigender Berufserfahrung kann man dann zügig klettern. 42.000 € für Seniors sind keine Seltenheit und mit massig Erfahrung (in der Regel circa 10 Jahre) kann man gut und gerne etwa 66.000 € im Jahr einfahren. Das heißt natürlich nicht dass hier schon das Ende der Fahnenstange erreicht sein muss. Mehr Erfahrung, Skills und Qualifikationen machen sich in der Regel immer auch im Geldbeutel bemerkbar. Unterschiede im Gehaltsspektrum hängen zudem auch von der Region und der Branche ab und je größer das Unternehmen desto höher ist in der Regel das Gehaltsniveau. Regional ist man im Schnitt in Baden-Württemberg und Bayern am besten aufgestellt, auch in Berlin und Hamburg wird gut verdient und bezüglich Branchen ist man bei Medienunternehmen und E-Commerce gut aufgestellt. Aber neben dem schnöden Mammon sind natürlich auch die Rahmenbedingungen und persönlichen Präferenzen an einen Job und den Arbeitgeber wichtig. Möchte man die nächsten Jahre einen sicheren Job, steht man auf viel Projekt-Abwechslung? Hat man Arbeitszeiten lieber fest oder flexibel – und wie sieht es mit Annehmlichkeiten wie Kicker, Getränkeflat und Büromassagen aus? Vom Finanzinstitut über den E-Commerce-Riesen bis zur schicken Agentur haben unterschiedliche Branchen unterschiedliches zu bieten und mit den richtigen Skills hat man als Frontend-Profi die Qual der Wahl.

Verdienst

  • 24.000 € bis 36.000 € (Berufseinsteiger)
  • ab 42.000 € (Seniors)
  • ab 66.0000 € (ab ca. 10 Jahren Erfahrung)
  • bis über 90.000 € möglich
  • Freelancer: Ø Stundensatz 70 €

Ihre Ansprechpartner für Frontend-Positionen: