Berufsbild UX Designer (m/w)

Let´s talk about UX, Baby!

Wer als UX Designer (m/w) (alternativ: UX Engineer) arbeitet, sorgt für das optimale Nutzererlebnis, indem er Produkte aus Nutzersicht analysiert und auf Funktion und Usability hin optimiert. Zu den vielfältigen Aufgaben zählt die Durchführung umfassender User Studies, die darauf aufbauende Entwicklung von UX-Strategien sowie die Visualisierung der Konzepte mit Tools wie Axure oder Balsamiq in Form von Wireframes, Prototypen, Mockups und Flowcharts. Für ein möglichst ideales Nutzererlebnis werden die eigenen Kreationen zudem durch Usability-Tests auf den Prüfstand gestellt.

Technologien

  • häufige Voraussetzung: Frontend-Techs (HTML, CSS, JavaScript)

Häufig verwendete Tools

  • Origami, Balsamiq, Axure
  • Usabilla, UX Recorder
  • Verify App, User Testing
  • Adobe Creative Suite (insb. Photoshop u. Illustrator)

Mögliche Methoden

  • UX-Strategien
  • Nutzerführung
  • Interaktions­design
  • Informations­architektur
  • User Studies
  • User Stories, User Journeys, User Flows
  • Wireframes, Prototypen, Mockups, Flowcharts
  • Usability Tests, A/B-Testing

Wissenswert

  • Gehaltsbereich: 40.000 € bis 55.000 €
  • angrenzende Bereiche: UI-Designer, Web-Designer, Frontend Entwickler
  • UX-Design ist so alt wie der Computer selbst, der Durchbruch als eigenständige Disziplin kam jedoch erst mit der Verbreitung des Desktop-PCs in den 1990er Jahren

Typische Aufgaben eines UX-Designers

  • Entwicklung von UX-Strategien und UX-Designs
  • Durchführung von User Studies (auch User Research)
  • Konzeption von Nutzerführung, Interaktionsdesign und Informationsarchitektur
  • Nachzeichnen von User Szenarien, User Journeys und User Flows
  • Visualisierung von Ideen mit Hilfe von Wireframes, Prototypen, Mockups und Flowcharts
  • Vorbereitung, Durchführung und Auswertung von Usability Tests und Datenflussanalysen zur Überprüfung der eigenen Konzepte
  • enge Absprache mit angrenzenden Bereichen wie Produktmanagement und Marketing
  • je nach Position auch Coaching von Kollegen

Typische Anforderungen an einen UX-Designer

  • ein Studium mit Design-Bezug bietet eine gute theoretische Basis, ist jedoch häufig nicht zwingend erforderlich
  • absolute Grundvoraussetzung: gestalterisches Talent, kreativer Mut und ein sehr gutes analytisches Gespür für Nutzerführung
  • ausgeprägtes technologisches Verständnis und Begeisterung für neue Trends in der Medien-, Design- und Tech-Welt
  • Erfahrung mit gängigen Wireframing- und Prototyping-Tools wie Origami, Axure und Balsamiq sowie Research- und Testing-Tools wie Usabilla, UX Recorder, Verify App und User Testing
  • tiefgehendes Know-how in gängigen Designpatterns
  • sehr gute Kenntnisse der Adobe Creative Suite (insbesondere Photoshop und Illustrator) oder vergleichbarer Tools
  • grundlegende Skills in Frontend-Technologien wie JavaScript oder HTML
  • gutes Präsentationsgeschick

Wird teilweise auch gerne gesehen

  • Erfahrung im Umgang mit agilen Methoden nach Lean UX

Aus der User Research zieht der UX Designer (m/w) ein tiefes Nutzerverständnis, was ihm dabei hilft, Produkte funktional möglichst genau auf die Zielgruppe zuzuschneiden. Dies geschieht in enger Kooperation mit den Kollegen aus Frontend-Entwicklung, Web-Design, Marketing und Produktmanagement. Seine Aufgaben überschneiden sich zudem häufig mit dem benachbarten Bereich des UI Design. Um der idealen User Experience auf den Fersen zu bleiben, gehört es für einen UX Designer außerdem dazu, sich stets auf dem Laufenden zu halten und die neuesten Entwicklungen in der digitalen Welt mit Begeisterung zu verinnerlichen.

Ob E-Commerce-Plattform, App, Firmenwebsite oder Intranet – ohne die richtige Usability läuft nichts – nur wenn der Nutzer sich schnell und einfach zurechtfindet, wird er Angebote gerne nutzen und weiterempfehlen. Die Prämisse in der digitalen Landschaft heißt daher: Der User ist König! Im UX Design eröffnet sich ein spannendes Berufsfeld mit vielfältigen Möglichkeiten. Insbesondere durch die wachsende Anzahl von Nutzerendgeräten und durch die sich stetig verändernden digitalen Angebote und Umgebungen im Bereich Web, Gaming oder Mobile haben hier spannende Aufgaben und neue Herausforderungen auch auf lange Sicht Bestand.

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