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Berufsbild SEO Manager*in

Alle klicken mit (SEO, SEO)! ♫

Als SEO Manager (d/m/w) (alternativ: SEO Engineer, SEO Experte) boosten Sie den Unternehmenserfolg auf diversen Suchmaschinen. Sie konzipieren nachhaltige On- und Offpage-Maßnahmen, um Ranking und Sichtbarkeit zu pushen und machen sich zusammen mit Produktmanagement, Online Redaktion sowie der IT an eigene SEO-Projekte. Dabei immer auf dem Plan: Keywordanalysen sowie -optimierung, Suchvolumenbestimmung, die Konzeption von Landingpages mit gängigen SEO-Tools wie Sistrix, SearchMetrics sowie Google Search Console. Problemfälle sind mit Site Clinic schnell passé. Die suchende Nutzerschaft dankt.

Typische Aufgaben als SEO-Manager*in

  • On- und Offpage SEO-Strategien für besser SERP-Rankings und Sichtbarkeit
  • damit auch direkter EInfluss auf redaktionellen und konzeptionellen Content
  • Keywordanalysen, Suchvolumenbestimmung, Fehleranalysen
  • Ranking-, Backlink- und Webanalyse, Social-Media-Zusteuerung
  • Monitoring, Reporting, Konkurrenzanalysen sowie SEO-Coachings

Ranking und Sichtbarkeit sind unter der Ägide des fundierten SEO-Managements keine Problemfälle mehr, sondern Vorreiter in der digitalen Außendarstellung jedes Unternehmens. Ob auf der eigenen Homepage mit technischen Maßnahmen, optimiertem Content, Anpassungen an der Seitenstruktur, Eingriffe in den Quellcode und Co. oder off-page mit Backlink-Management, strategischen Branchen-Kooperationen und geschickten Tool-Einsatz – als SEO Manager*in sorgt man für die beste Sichtbar- und Auffindbarkeit über alle relevanten Suchmaschinen. Auch Themen wie die Keywordanalyse, Suchvolumenbestimmung, Keywordoptimierung und Konzeption themenspezifischer Landingpages steht hier als täglich Brot an. Durch die umfangreichen Optimierungspotenziale über diverse Bereiche ist zudem die fachbereichs-übergreifende Kooperation das A und O. Das heißt: Damit alles flüssig über die Bühne geht, vertraut man bei der konzeptionellen Betreuung und Umsetzung der SEO-Projekte auf kurze Wege zu Redaktion, Produktmanagement, IT und Account Management.

SEO erwartete Aufteilung
Wie immer unterscheidet sich die Außenperspektive...

Damit die SEO-Maßnahmen für das ungeschulte Auge keine Blackbox bleiben, und man nach dem Stochern im Nebel auch handfeste Erfolge vorweisen kann, stehen neben der reinen Ranking-, Backlink- und Webanalyse natürlich auch die hart auf harte Auswertung diverser KPIs an, seien es CPC-, CPM- oder Ads-Kennzahlen. Anschließend geht es an das Reporting, die Aufbereitung und die Einordnung der Konkurrenz. Und als wäre das noch nicht genug Abwechslung, gibt es auch klare Schnittstellentätigkeiten. Da SEO oft abteilungsübergreifend schwer fassbar und sagenumwoben ist, kann es durchaus vorkommen, dass man den lieben Mitarbeiter*innen Coachings gibt oder hands-on bei der Erstellung von suchmaschinenoptimiertem Social-Media-Content unterstützt.

Was sollte man als SEO-Manager*in können?

  • Studium/Ausbildung etwa im Bereich Online Marketing, ideal mit Berufserfahrung
  • Erfahrung mit Analysetools wie Sistrix, Searchmetrics oder Google Analytics
  • sehr gute Kenntnisse im Umgang mit Excel und (Kenn-)Zahlen generell
  • flüssige Bedienung verschiedener CMS für die direkte Content-Erstellung
  • Spaß daran, Problemstellungen auf den Grund zu gehen

Ein neues Berufsbild, das nur fürs und im Internet existiert? Welchen Hintergrund könnte man denn damit brauchen? Aber klar: Irgendwas mit Medien – man kennt das ja. Scherz beiseite, als SEO Manager*in hat man oft vorher eine Ausbildung oder ein Studium mit einem Marketing- oder Online-Fokus, gerade Medienwissenschaften und Konsorten sind dabei oft vertreten. Auch Praktika und Traineeships sind oft geeignet, um schon mal in den Bereich schnuppern zu lassen. Da SEO-Management kein gesicherter Beruf ist, gibt es eben auch keinen klaren Weg dorthin. Der Weg der Wahl sind oft sonst Fortbildungen, Learning-by-Doing und eine sehr netzaffine Fachcommunity, die einem gern bei vielen Problemstellungen hilft. Konnte man erste handfeste Erfolge in den Ergebnisseiten erreichen, hat man schnell auch die erste Berufserfahrung in der Tasche, die man für den Sprung in größere Unternehmen gebrauchen kann. Dort steigen Kampagnen- und Toolset-Budgets, man lernt schnell neue Methoden und Mechanismen kennen und fundiert sein Know-how verschiedenster SEO-Maßnahmen schnell mit weiteren Ranking-Erfolgen.

SEO wie es ist
...von der Innenperspektive. (Bilder: DM)

Kein SEO ohne Search Engine: Google Ads, Analytics oder auch Bing Ads sollte man je nach Unternehmen, Zielgruppe und Vorhaben sein Eigen nennen, aber auch andere Plattformen wie YouTube, Amazon und viele weitere verlangen nach optimiertem Content. Rein zufällig werden Ergebnisse schon lange nicht mehr angezeigt. Und damit man nicht bei Null anfängt, helfen Meta-Tools wie Sistrix, Searchmetrics oder Ryte gerne weiter. Und unter uns: Auch mit Testaccounts kann man sich hier schon einen passablen Überblick für den Einstieg schaffen. Um die Ergebnisse festzuhalten ist meist die Zahlenjonglage mit Excel angesagt, für Arbeiten direkt an der Content-Quelle kann zudem ein gesunder Spaß an der CMS-Bedienung nicht schaden. WordPress, Joomla, Drupal und diverse andere laufen einem hier je nach Arbeitgeber öfter über den Weg.

Die harten Anforderungen in allen Ehren, zuerst einmal ist SEO eines: digitale Ursachenforschung. Wo läuft’s richtig, was ginge besser und wo kommt eigentlich der Einbruch der Zugriffszahlen her? Als SEO Manager*in schnappt man sich Lupe, Deerstalker und Pfeife und macht sich auf die Suche. Klar, dass dafür auch ein übergreifendes generelles Interesse bezüglich aktueller Trends und Entwicklungen und ein gerüttelt Maß an Analyse-Talent und Zahlenaffinität nicht schadet. Denn sonst sieht man bei der Suche den Wald vor lauter Bäumen nicht. Und damit man nicht alleine von seinen Insights profitiert, sondern das frohe SEO-Evangelium in die Welt trägt, ist man am besten noch kommunikativ frisch aufgelegt.

Häufig verwendete Tools

  • Sistrix, Searchmetrics, Google Analytics
  • CMS wie WordPress, Joomla, Drupal
  • Microsoft Office, Excel
  • Google Tag Manager, Google Search Console

Was man sonst noch kennen sollte

  • redaktionelle Vorerfahrung im Medien- und Blogumfeld
  • Kenntnisse in HTML und CSS

Für handfesten redaktionellen Content, der Suchmaschinen und Nutzerschaft gleichermaßen balanciert bei der Stange hält, geht nichts über Texting-Erfahrung im Medien- oder Blogumfeld. Wenn man sich mit Stift oder Tastenkappen an oder unter den Fingern wohlfühlt, ist das schon einmal die halbe Miete für Content, der sich sehen und suchen lassen kann. Für das Verständnis oder gar eigene Eingriffe für technische Optimierungsmaßnahmen kann es zudem von Vorteil sein, wenn man sich in Seitenquelltexten zurechtfindet, HTML und CSS lesen und am besten eigenständig anpassen kann. Aber keine Sorge, selbst Code zu schreiben ist wahrlich keine Voraussetzung, sind eigene Eingriffe ab einer gewissen Unternehmensgröße mit eigenen Entwicklern doch ohnehin kein Thema. Last but not least kommt es in der Regel gut an, wenn man sich als SEO Manager*in bei Spezialfällen auf seltener verwendete Tools stützen kann. Das kann etwa Site Clinic für Fehleranalysen und On-Page-Erhebungen sein, das Google Structured Data Tool für die Einschätzung des Suchmaschinengiganten selbst, oder Erweiterungen und Spiders wie Moz. Kurzum: Hier wird es tooltechnisch abwechslungsreich. Und von der mittlerweile fast schon alten Leier der Agilität haben wir noch gar nicht angefangen: Durch die oft an Schnittstellen aufgehängte Position ist interdisziplinäre Zusammenarbeit gerade in größeren Unternehmen und Agenturen das A und O – klar, dass man hier Scrum und Kanban gerne mal in Ihrem natürlichen Habitat begegnet und am besten keine Berührungsängste mit ihnen hat.

Methoden und Konzepte

  • Keyword-Optimierung
  • Conversion Rate-Optimierung
  • KPI-Auswertung
  • Site Clinic
  • Linkbuilding
  • oft agile Ansätze

Wo es von hier aus hingehen kann

  • the sky is der Himmel: Warum nicht Online Marketing Management?
  • SEO + Paid = SEA

Allgemein geht es vom SEO Management fachlich in zwei Hauptrichtungen weiter. Ist SEO eine reine Optimierungs-Tätigkeit, deren zu erntende Früchte am Ende immer vom willkürlichen Google-Klima abhängen, legt man beim Search Engine Advertising (SEA) die Karten und das Geld auf den Tisch, um mit Ihren Kampagnen Real Estate über den organischen Ergebnissen oder im Retargeting auf anderen Netzwerken zu erhalten. Der fachliche Sprung ist dabei eher gering (wer das eine schon kann, wird keine Probleme haben, sich das jeweils andere auch anzulernen), der professionelle Nutzen umso größer. Hier wird nicht mehr im dunklen Raum nach einer schwarzen Katze gejagt, die eventuell gar nicht da ist, sondern mit genug Geld einfach mal das Fenster geöffnet und etwas Licht herein gelassen.

Alternativtext
Nur eines der vielen SEO-Spielchen: Wie viele Keywords sind zu viele? (Bild: DM)

Auf der anderen Seite hat man durch die breit gefächerte Grundtätigkeit als SEO Manager*in auch beste Chancen, im generellen Online Marketing durchzustarten und eigene Kampagnen zu managen (Kampagnenmanagement), neue Konzepte aufzustellen (Online Marketing Management) oder gleich den Content maßgeblich zu übernehmen (Social Media Management, Online Redaktion). Man sieht: Die Bühne ist groß, es gibt viele verschiedene Spotlights, in die man von hier aus professionell treten kann.

Perspektiven

  • SEA-Manager
  • Kampagnen-Manager

Und was verdient man als SEO-Manager*in?

Bei einer so direkt von der Art der vertretenen Online-Präsenz abhängigen Tätigkeit wie dem SEO-Management, ist eine Faustregel für die Gehaltserwartung schon einmal ganz stichhaltig: Je größer und verwurzelter die zu pushende Page, desto mehr Verantwortung trägt man und desto besser schneidet man idealerweise beim Gehaltspoker ab. Natürlich ist auch die Konzerngröße wie so oft ein wichtiger Faktor, ist doch erst ab einer bestimmten Mitarbeiter*innen-Anzahl überhaupt erst eine klare SEO-Stelle im HR-Budget. Umgekehrt kann man natürlich auch argumentieren, dass man, je breiter gefächert der Aufgabenbereich ist, auch einen deutlich weiter gefassten Verantwortungsrahmen hat. Unsere Erfahrung jedenfalls zeigt, dass der Einstieg im mittleren Dreißigtausender-Bereich beim Jahresgehalt losgeht (dann natürlich bei weniger Erfahrung), und die Grenze nach oben hin wenn auch klar vorhanden doch bemerkenswert hoch ist. Trägt man etwa als Consultant auch das Zepter für externe Kunden in der Hand, erreicht die Range für Seniors schon mal die 70.000 Euro im Jahr. Gehaltsunabhängig gilt: Echte und vor allem trend- und techbewusste SEOlogen sind stets am Markt gefragt, ändern sich die Bedingungen doch kaum so schnell und unerwartet, wie am Suchmaschinenmarkt. Zwar warnt etwa Google doch des öfteren einigermaßen rechtzeitig vor, wenn wieder mal ein Hummingbird ins Haus flattert, dennoch kommt es bei bereits geschehenen Einbrüchen und erwartbaren Veränderungen stark auf Reaktionsfreudigkeit und taktische Intuition an. Und wenn Sie diese auch noch mitbringen, wird sich so manches Unternehmen sicher über Ihr Profil in der Ablage freuen. ;-)

Verdienst

  • ~30.000 bis 40.000 € für Juniors / Quereinsteiger
  • bis 70.000 € (Senior SEO Consultants)

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