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Wie arbeitet eine IT-Personalberatung? Am besten diskret und transparent!

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”Erste agile IT-Personalberatung”: Schön und gut, aber nach einer langen Reihe von Artikeln über unsere agilen Arbeitsweisen widmen wir uns auf Wunsch unserer Leser grundlegenderen Fragen: Wie arbeitet next level eigentlich? Hier die Antwort!

Teamfoto vder next level GmbH
next level einträchtig vereint. Ein Team zum Pferde stehlen und Kandidat*innen rekrutieren. Foto: Daniel Martin.

In unserer Blogreihe zu unserem agilen Change haben wir zuletzt ein Jahr lang ausführlich darüber berichtet, wie wir als agile IT-Personalberatung arbeiten. Die Reihe konzentrierte sich dabei natürlich auf die neuen Prozesse, Rollen et cetera, die agile Arbeitsweisen mit sich bringen. Dabei entstand in den Köpfen geneigter Leser*innen aber häufig eine viel direktere Frage: “Wie arbeitet Ihr denn überhaupt?”

Dies nehmen wir nun zum Anlass zu erläutern, wie wir als IT-Personalberatung genau vorgehen und vor allem, was unserer Meinung nach dabei wichtig ist. Denn das A und O erfolgreicher Personalberatung sind Diskretion und Transparenz. Das mag sich zunächst paradox anhören, wichtig ist aber, immer zu wissen, wo das eine oder das andere gefragt ist. Beispiel gefällig? Natürlich gehen wir etwa mit den Bewerberdaten stets diskret um, gleichzeitig sind wir gegenüber Kandidat*innen absolut offen und transparent, was, wann, wo und warum mit ihren persönlichen Daten geschieht. Kurz gesagt: Vertrauliche Informationen von Kundenunternehmen und Kandidat*innen sind zu 100 % auch tatsächlich vertraulich, wir selbst legen den Beteiligten unsere Arbeit aber ausführlich und gerne offen.

Was hat man als IT-Profi von einer Personalberatung?

Diese Offenheit ist wichtig für einen vertrauensvollen Umgang zwischen Kandidat*in und Personalberater*in. Der Grad an Offenheit und Transparenz im Umgang ist für IT-Professionals auch ein guter Indikator, um für sich die Spreu vom Weizen zu trennen und einen Überblick über Personalberatungen für eine potenzielle Zusammenarbeit zu gewinnen. Denn das kann sich für hochqualifizierte Fachkräfte immer lohnen.

Auch wenn man gerade nicht aktiv auf der Suche nach einem Job ist, kann hinter dem nächsten Angebot immer eine interessante, spannende oder lukrative Position warten. Denn mal ehrlich, wer kennt schon jeden potenziellen Arbeitgeber in der eigenen Region oder Branche? Und auch bei bekannten Unternehmen können Überraschungen warten, etwa der von außen träge erscheinende Branchenriese, dessen Softwareentwicklung in Wirklichkeit voll agil ans Werk geht. Derlei Insiderinformationen liefern einem Active Sourcer (natürlich auch die von next level) als IT-Pro frei Haus – vorausgesetzt, die erste Kontaktaufnahme ist von vornherein offen, informativ und umfangreich.

Und warum beauftragen Unternehmen Personalberatungen?

Die Gründe für Unternehmen, bei der Rekrutierung von Fachpersonal mit Personalberatungen oder Personalvermittlungen zusammenzuarbeiten, sind vielschichtig. Zunächst mal sind die Personalabteilungen mit viel mehr Aufgaben befasst als mit dem Recruiting und besonders die schwierige Suche nach hochqualifiziertem Personal kann mitunter sehr zeitintensiv sein. Gerade das Active Sourcing, also die aktive Ansprache von möglichen Kandidat*innen, ist da wichtig, da diese in der Regel bereits einen Job haben und selbst Jobsuchende interessante Unternehmen mitunter gar nicht kennen. Zudem besitzen die HR-Abteilungen der Unternehmen nicht immer alle Insights zum Berufsfeld oder der Fachrichtung. Personalberatungen, besonders spezialisierte, wissen da besser, was die Anforderungen an Spezialist*innen sind, wo man diese findet und wie man sie am besten anspricht. Dies gilt in Tech-Berufen um so mehr.

Schaubild zum Active-Sourcing-Prozess
Unser Suchprozess auf einen kurzen Blick. Grafik: Jörg Kitz.

Wie gehen wir bei next level also bei der Vermittlung von IT-Experten vor? Hier, ganz transparent, unser Way-to-Go:

1. Wir gehen auf die Suche.

Natürlich kann man sich bei uns auch ganz normal bewerben, aber einen Großteil unserer Kandidat*innen machen wir gezielt durch sogenanntes Active Sourcing ausfindig. Haben wir von einem Kundenunternehmen einen konkreten Auftrag erhalten, durchsuchen unsere Personalberater*innen mit geschultem Auge, jeder Menge Wissen um Boole'sche Operatoren und einer ordentlichen Portion IT-Expertise soziale Netzwerke wie LinkedIn und Xing, aber auch fachspezifische Plattformen wie Stack Overflow oder GitHub. Natürlich durchforsten wir auch unser eigenes Kontaktnetzwerk und halten bei Fachveranstaltungen und Meet-ups unsere Augen nach spannenden Kandidat*innen offen. Auch klassisches Stellenanzeigenmarketing steht bei der Suche auf dem Programm.

2. Wir kontaktieren geeignete Kandidat*innen.

Haben wir passende Kandidat*innen identifiziert, stellen die Personalberater*innen die Position mit möglichst vielen relevanten Informationen in einer persönlichen Nachricht vor. Dabei versuchen wir, alles in die Nachricht zu packen, was von Interesse sein könnte, etwa Eckdaten zu Unternehmen, Benefits und natürlich die Aufgaben.

3. Wir führen persönliche Gespräche.

Mit interessierten Kandidat*innen vereinbaren unsere Personalberater*innen einen Termin für ein persönliches Telefoninterview. Dort sprechen wir auf Augenhöhe und klären alles zu fachlichen Themen und Rahmenbedingungen der Position. Personalberater*innen nutzen dieses Gespräch, um eine Vorstellung der Qualifikationen und Motivation der Kandidat*innen zu bekommen.

4. Wir bringen Interessent*innen in den Prozess beim Arbeitgeber.

Sind beide Seiten danach konkret interessiert (und nur dann!), stellen wir die Kandidat*innen beim möglichen Arbeitgeber vor. Ab dann liegen Prozesse und Entscheidungen beim Kundenunternehmen. Wir begleiten Kandidat*innen eng durch die Prozesse, halten diese stets auf dem aktuellsten Informationsstand und organisieren Terminabsprachen. Zudem haben die Personalberater*innen in den Telefonaten vor etwaigen Bewerbungsgesprächen immer gerne den ein oder anderen Tipp parat.

5. Gerne bleiben wir weiter in Kontakt.

Hat es mit dem Job geklappt? Glückwunsch! Und wenn nicht und der Kunde sich anders entschieden hat? Gerne informieren wir Kandidat*innen, die nicht das Rennen um die Position machen konnten, auch weiter über interessante und passende Jobangebote. Dafür und für die längerfristige Speicherung der Bewerbungsdaten fragen wir aber in jedem Fall ausdrücklich nach dem Einverständnis. Wer das nicht gibt, landet auch nicht über den Prozess hinaus in der Datenbank.

Übrigens: Bezahlt werden wir vom Unternehmen. Vermittelten Fachkräften sollten bei einer guten Personalberatung keinerlei Kosten entstehen. Unser Tagwerk ist getan und unser Ziel erreicht, wenn wir Kandidat*in und Kundenunternehmen zusammengebracht und damit glücklich gemacht haben.