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Helden der IT

Ada Lovelace: Die Maschinenflüsterin

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Im 19. Jahrhundert dachte noch keiner an Computer. Keiner? Doch, eine kleine Gruppe Mathematiker und Analytiker um Charles Babagge und eine äußerst begabte Frau mit einer Schwäche für Maschinen: Ada Lovelace, die als die erste Programmiererin der Welt gefeiert wird. Unsere heutige Heldengeschichte erzählt von einer Frau mit großen Visionen in einer Welt, die Frauen den Zugang zu Wissenschaft verwehrte.

Ada Lovelace, Pionierin der Programmierung
So oder so ähnlich würde sie wohl heute bei der Arbeit aussehen: Ada Lovelace. (Bild gemeinfrei, bearbeitet von D. Martin)

Die Frau, die ihren männlichen Kollegen auf der theoretischen Ebene um circa 100 Jahre voraus war und deshalb heute noch als “erste Programmiererin der Welt” angesehen wird, wurde im Jahr 1815 in einen reichen und prominenten Haushalt hineingeboren: Der Vater war niemand Geringeres als der berüchtigte Poet und Schürzenjäger Lord Byron. Bereits als Ada Lovelace einen Monat alt war, verließ ihre Mutter den treulosen Ehemann. Von da an alleinerziehend, gab Annabella Byron ihr mathematisches Interesse an Klein-Ada weiter, der sie von Kindesbeinen an eine naturwissenschaftliche Ausbildung zuteil werden ließ. Mit Erfolg: Als ihre Mutter wegen Krankheit für längere Zeit ins Sanatorium musste, tüftelte das zwölfjährige Töchterlein an einer Flugmaschine, für die sie sogar ein Patent erhielt.

Helden der IT

Konteradmiral Grace Hopper: Mathematikerin, Kommunikationstalent und Programmiererin der ersten Stunde.

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Im letzten Jahrhundert begann das Computerzeitalter. Während die frühen Rechenmaschinen zunehmend leistungsfähiger wurden, war es an den Pionieren des Programmierens, sie für die (Rechen-)Probleme dieser Welt nutzbar zu machen. Und damit an Menschen wie Konteradmiral Grace Hopper, die gern als erste moderne Programmiererin bezeichnet wird.

Grace Hopper wird von Präsident Reagan befördert.
Grace Hopper bei ihrer Beförderung zum Commodore 1983. Quelle: Wikimedia.

Helden der IT

From 01 to hero: Heinz Nixdorf, das Wirtschaftswunderkind.

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Papperlapapp Paderboring: Die Wahlheimat der Nixdorf Computer AG hat sich als deutsches Silicon Valley im Wirtschaftswunder hervorgetan. Dafür verantwortlich: unser heutiger “Held der IT”, Heinz Nixdorf. Wie es der Paderborner Unternehmer als einer der wenigen deutschen Computerpioniere zur internationalen Marktführerschaft schaffte, als Sportler wie als Arbeitgeber glänzte und noch einen Flughafen anstieß.

Portrait von Heinz Nixdorf
Heinz Nixdorf in Managerpose vor dem Logo seiner Firma. Quelle: Heinz Nixdorf MuseumsForum.

Helden der IT

Bill Gates: Der Moment, wenn Microsoft die kleinste Sorge ist.

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Unser heutiger Held der IT ist wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll. Bei seiner kleinen, einer Garage entsprungenen Software-Firma? Oder seiner vorbildlichen philanthropischen Ader? Bei Gates kühl leistungsgetriebenen Exzentrik, die den ein oder anderen Menschen aus seiner Umlaufbahn geworfen haben dürfte? Um diesen Knoten zu entwirren, fangen wir am besten ganz von vorn an. Die Causa Bill Gates.

Arrest-Foto von Bill Gates.
Billy “The Kid” Gates nach seinem Arrest wegen eines Verkehrsverstoßes, 1977. Quelle: Wikimedia.

Helden der IT

Alan Turing: Von Gänseblümchen, Enigma-Bomben und Schneewittchen

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Mehr als 100 Jahre nach seiner Geburt gilt Alan Turing noch immer als einer der bedeutendsten Theoretiker der IT. Neben der Turingmaschine und dem gleichnamigen Test für Künstliche Intelligenz leistete der Wissenschaftler seinen größten Beitrag für die Menschheit wohl im Zweiten Weltkrieg, als er den deutschen “Enigma”-Code entschlüsselte. Trotz seines Erfolges schreibt Turings Leben jedoch eine sehr tragische Heldengeschichte der IT.

Alan Turing mit 16
1928: Vielleicht Alan Turings glücklichste Zeit. Quelle: Wiki Commons.

Alan Mathison Turing schien nicht so recht in die Welt zu passen, in die er am 23. Juni 1912 geboren wurde. Da sein Vater Julius Mathison Turing als Regierungsbeamter in Indien stationiert war, wuchsen Alan und sein älterer Bruder John zunächst bei einer Pflegefamilie auf. Als Alan vier war, kehrte seine Mutter Ethel Sara nach England zurück, um sich der Erziehung der Söhne zu widmen. In der gehobenen Gesellschaft des Englands der Zwanzigerjahre, innerhalb der eine intensive Hinwendung zu den Geisteswissenschaften State of the Art war, fand Ethel einen kleinen Jungen vor, der zwar stotterte, aber bereits lesen, schreiben und rechnen konnte und nicht nur durch seine hohe Intelligenz, sondern auch durch seine große Leidenschaft für die Naturwissenschaften auffiel.