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Balls of Pain(t): Ein ziemlich schmerzhaftes Sommerfest

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Eigentlich ist Ben schuld. Unser Senior Account Manager hat da nämlich einen alten Schulfreund, der jetzt in Paintballanlagenbau macht. Der Rest ist Geschichte, und wir sparen kein Detail aus. Über unser diesjähriges, nicht ganz so friedliches, dafür aber ganz schön lustiges Sommerfest.

Aufstellung des next level Teams für Paintball.
Vor dem ersten Battle: Die unerfahrenen Kämpfer*innen bewegen sich emotional irgendwo zwischen Vorfreude und nackter Angst. Fotos 1-3: Busfahrer Hans.

13 Uhr, das Tagwerk ist verrichtet, Busfahrer Hans übernimmt das Kommando über next level. Wir sehen die Gegend vor den Fenstern eifellländlicher werden und baden in der sommerlichen Hitze, die in starkem Kontrast zu unserem Bedürfnis steht, am Ziel möglichst viele Körperteile durch mehrere Lagen Klamotten vor Beschuss zu schützen. Je näher wir kommen und je länger wir in der Paintball-Anlage darauf warten, loslegen zu können, desto größer wird die Nervosität – IT is getting serious!

next level Mitarbeiter bei der Vorbereitung auf das Paintballspiel.
Eine Strategie haben wir nicht wirklich, die strategische Vorbesprechung nehmen wir trotzdem mal mit.

Das Einweisungsvideo erläutert straff die wenigen, aber wichtigen Regeln des Spiels: In den Arenen niemals die Maske ausziehen, bei Verlassen des Schlachtfeldes die “Laufsocke” über den “Markierer” (= die so nicht genannte Knarre) streifen, damit etwaige Blindgänger darin landen. Sichern und entsichern ist kinderleicht und funktioniert per Knopfdruck. Jetzt endlich rein in Brustpanzer, Halsschutz, Handschuhe und die Gesichtsmaske und auf in den Kampf! Die diversen Gelände auf dem Platz bilden postapokalyptische Szenarien nach, in denen ausgeweidete Fahrzeuge, verlassene Hütten und eine Reihe von Paletten und anderen Requisiten stehen, hinter denen man sich verschanzen und seine Gegner ins Visier nehmen kann.

Paintball-Gelände in der Eifel von außen fotografiert
Eine der endzeitlich anmutenden Kulissen der Paintballanlage.

Wir spielen in zwei Teams, das Ziel ist es, die Startbase der anderen zu kapern. Also los! Wir zählen 3, 2, 1, das Adrenalin schießt ein, die Füße traben unkontrolliert davon, um den Körper vor dem Kugelhagel zu retten und im Idealfall selbst welchen zu produzieren. Entsprechend prall gefüllt ist die Luft mit umherwirbelnden Geschossen, die mit einer Geschwindigkeit von 240 km/h auf der Kulisse und der Haut der Opfer zerplatzen. Und woah, tun ganz schön weh, diese Paintballs! Doch die Maske ist die schlimmste Qual. Bei 30 Grad Außen- und mindestens 50 Grad Körpertemperatur ist der Wunsch nach einem Bruch von Regel 1 schwer zu bezwingen. Da kann man von Glück reden, dass nach ca. zehn Minuten eine Runde vorbei ist. Länger hätte die Kondition der meisten sowieso nicht gereicht.

Blaue Flecken-Galerie vom Paintballspiel der IT-Personalberatung next level.
Count your Blessings! Unsere Erinnerungen an das Paintball-Spiel in 50 Shades of Au. Eigene Fotos.

12 Runden, 6.000 Paintballs und unzählige blaue Flecken später trocknen wir lachend und weinend zugleich auf dem Sonnendeck, mogeln uns ins Thermalbad, um zu duschen und treffen schließlich zum Dinner im Seerestaurant ein. Vor dem erhabenen Panorama und dem fein gedeckten Tisch heben sich unsere Blessuren auf wunderbar absurde Weise ab. Nach dem Essen, das für einige die wahre Challenge des Abends bedeutete – nicht wahr, Daniel “doppelter Chili-Cheeseburger und eine Suppenschüssel voll Schokopudding” Martin? ;-) – ein paar Drinks am See bei untergehender Sonne und (für die einen mehr, für die anderen weniger erfreuliche) Schlagerbeschallung, das Grinsen steht uns noch immer im Gesicht. Unser Resümee: Es war nicht das chilligste, aber womöglich das lustigste Sommerfest. Der Muskelkater kommt nämlich erst am Morgen und fließt daher nicht in die Wertung ein. Und die sagt am Abend danach klar: “Sollten wir eigentlich nochmal machen.”

Einen tollen Sommer wünscht das next level-Team!

next level Mitarbeiter am Lago Beach Zülpich.
Am See war die Welt wieder so friedlich und in Ordnung, dass Gedanken an ein neues Gefecht nicht abwegig erschienen. Foto: Dirk Theißen.