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Aus dem Werkzeugkästchen: Der TEMPTON Next Level Toolcheck! (Vol. 02)

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Die zweite Runde unseres Toolchecks ist ein echtes Abschiedsgeschenk! Die Personalberaterinnen Melanie und Heike zieht es zu neuen Ufern – aber nicht ohne mit uns nochmal aus dem Werkzeugkästchen zu plaudern. Dabei haben sie uns noch ein paar heiße Tipps in Sachen beruflicher und privater Organisation mitgegeben.

Zwei TEMPTON-Next-Level-Mitarbeiterinenn vor ihren Lieblingstools
Melanie und Heike verraten uns Tools für Überblick und Organisation. Grafik: Bylle Bauer.

Eure Kollegen haben im letzten Toolcheck schon eine gute Übersicht zu den Grundlegengen Anwendungen bei TEMPTON Next Level gegeben. Was nutzt ihr im Berufsalltag noch so, um euch die tägliche Arbeit zu erleichtern?

Heike: Ich nutze im täglichen Doing den Session Buddy. Das ist eine Browser-Erweiterung, mit der sich geöffnete Fenster und Tabs verwalten und ablegen lassen. Man kann Tabs als Sammlung speichern und hat Verwaltungsoptionen zur Hand, um Tabs zu strukturieren und organisieren. Das ist bei uns sehr nützlich, da wir ja viel mit Webanwendungen und -plattformen arbeiten. So lässt sich etwa die Struktur einer Recruiting-Suche auf Xing in Form einer Tab-Struktur abbilden und speichern. Zudem wird der aktuelle Stand geöffneter Tabs und Fenster gespeichert. Man kann also seinen Rechner nach Feierabend runterfahren und am nächsten Arbeitstag genau da weitermachen, wo man aufgehört hat.

IT-Personalberaterin Heike und ihre Lieblingstools.
Heike weiß ihr (Arbeits-)Leben effizient zu gestalten. Grafik: Bylle Bauer.

Dann würde mir noch Highlight This einfallen. Das nutzen bei TEMPTON Next Level fast alle Personalberater*innen. Da kann man Listen mit Wörtern und Begriffen anlegen, die dann im Browser auf jeder geöffneten HTML-Seite farbig unterlegt werden. Wir pflegen dafür gemeinsame Listen mit Technologien und Fähigkeiten, nach denen wir häufig suchen. Programmiersprachen und -methoden und so weiter. Zudem kann man Gruppen von Begriffen unterschiedlich markieren. So haben bei uns etwa Frontend- und Backendtechs verschiedene Farben. Über PasteBin wird da dann auch eine gemeinsame Liste gepflegt, damit nicht jede*r hier das Rad neu erfinden muss. Das kann man dann mit Glossar-Tools wie "GlossaryTech" ergänzen, auch eine Browser-Erweiterung. Da werden beim hovern über Tech-Begriffe im Browser Erklärtexte eingeblendet. Aber hier lässt sich halt nichts individuell anpassen, im Gegensatz zu Highlight This, das man inhaltlich komplett frei gestalten kann.

Melanie: Ja, die waren beide besonders praktisch, als ich neu als Personalberaterin war. Highlight This setze ich auch immer noch ein. Da springen auf Xing- oder LinkedIn-Profilen dann sofort die relevanten Technologien und Fähigkeiten ins Auge. Und die Strukturierung von Links und Tabs finde ich auch sehr wichtig. Mit all den Webportalen, die wir nutzen, also nicht zuletzt unsere internen, läuft ein großer Teil der Arbeitsprozesse im Browser ab.

Im Prinzip ist also der Browser das wichtigste Tool?

Melanie: Ja. So kann man das sagen. Nicht unterschätzen sollte man dabei da auch die Lesezeichenfunktion des Browsers. Hier bilde ich in der Ordnerstruktur einige Arbeitsprozesse ab. Und die wichtigsten Webtools habe ich direkt in der Lesenzeichenleiste oder auf der Startseite. Da kann man auch viel Zeit sparen, wenn man sich das gut einrichtet. Ich bin auch ein Fan von One Note. Die eigene “Zettelwirtschaft” lässt sich so digitalisieren, übersichtlich gestalten und mit anderen teilen.

Durch die vielen Arbeitsprozesse mit Webtools ist es besonders wichtig, den Überblick im Browser zu behalten.

Bei euch dreht sich Tool-seitig ja einiges um Effizienz und Organisation. Wofür nutzt du privat Anwendungen, Heike? Welche Apps sind deine treuen Begleiter?

Heike: Mit Organisation haben auch meine wichtigsten Apps im privaten Alltag was zu tun (grinst). Mein treuester App-Begleiter ist wohl die mobile App der Deutschen Bahn (lacht). Als intensive Nutzerin des ÖPNV könnte ich darauf nicht verzichten. Ich habe neulich auch die Kalenderfunktion in Android für mein Privatleben wiederentdeckt. Die habe ich lange nicht genutzt und weiß eigentlich gar nicht, warum. Ansonsten beschäftige ich mich gerade mit Signal und versuche damit, andere Messenger für mich abzulösen.

Und wie sieht das bei dir im privaten Alltag mit Anwendungen aus, Melanie?

Melanie: Also bei mir ist das eher die KVB-App als die der Deutschen Bahn. (lacht) Ich habe kürzlich mit meinem Mann für häusliche Projekte und Tasks ein Trello-Board erstellt. Das scheitert aber noch etwas daran, dass der Task “Trello-Board” pflegen etwas auf der Strecke bleibt. (grinst) Mal sehen, wie das weitergeht.

Das ist aber alles noch arg auf Effizienz ausgelegt. Wie sieht¹s denn mit dem Spaß aus? Nutzt ihr Tools im erholsamen Teil der Freizeit?

IT-Personalberaterin Melanie und ihre Lieblingstools.
Melanies Organisationstalent zeigt sich auch in ihren liebsten Tools. Grafik: Bylle Bauer.

Melanie: Da muss ich überlegen… Pinterest! Das benutze ich gewissermaßen als Tool. Ich entspanne gerne beim textilen Handwerken, und da suche und finde ich Schnitt- und Strickmuster.

Heike: Ich habe kürzlich die App eines Verlags für Gesellschaftsspiele entdeckt. Die heißt “Erklär-App” und liest einem im Prinzip die Spieleanleitungen der eigenen Publikationen vor. Das passiert häppchenweise mit einer sehr angenehmen Erzählstimme. Ich meine, wer hat schon Zeit und Lust, die Anleitung zu lesen? Sonst muss einer das machen und den anderen erklären oder selbst laut vorlesen. Das ist eine sehr gute App!

Wer liest schon gerne Spiele-Anleitungen?

Danke für das Gespräch und die tollen Tipps. Die “Erklär-App” lade ich gerade schon runter! ;-)