Pressespiegel

Auf Socken durchs Büro: next level-CEO Reiner Blackert im Interview mit Startupvalley.news

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Was sind die größten Herausforderungen für eine IT-Personalberatung, wo liegt der Nutzen für Kandidaten und Unternehmen und wo geht die Reise für next level hin? Sabine Elsässer vom Startupvalley.news-Magazin wollte es wissen und stellte next level-CEO Reiner Blackert einige Fragen über das Unternehmen und seine Tätigkeit.

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Im Interview mit Startupvalley.news im Juli 2017 stand next level-CEO Reiner Blackert Rede und Antwort.

Sich selbst treu bleiben

Der wichtigste Rat, den Reiner Blackert für angehende Gründer auf Lager hat: “Bleibt euch selbst stets treu!” Auch wenn man bereits einige Jahre am Markt sei, schade es nicht, weiter auf sinnbildlichen (wie vielleicht auch buchstäblichen) Socken durchs Büro zu laufen. Letztendlich zähle es eben am meisten, leidenschaftlich hinter seiner Kernidee zu stehen – nicht zuletzt auch in potenziell schwierigen Zeiten. Denn gerade dann sei es nicht nur dem Produkt abträglich, vom eigenen Kurs abzuweichen, sondern auch dem eigenen Spirit. Besinne man sich jedoch weiter auf seine Ursprungsidee, könne das die anfängliche Begeisterung für das eigene Produkt aufs Neue entfachen.

Nur wenn wir das Gesamtbild verstanden haben, können wir Kandidaten geeignete Positionen vorschlagen und umgekehrt.

Auch der Ursprungsgedanke hinter next level entstand nicht im Vakuum: In den Nullerjahren stieg das Bedürfnis nach IT-Experten enorm – an Dienstleistern, die sich auf Augenhöhe mit dem “neuen” Feld auseinander setzen konnten, mangelte es jedoch. Die einfache Erweiterung der bestehenden Leistungen einer Personalberatung um den Punkt “IT” sei nicht ausreichend, denn gerade das fachliche Wissen aller Ansprechpartner sei enorm wichtig, um Position und Kandidaten voll zu verstehen. Und hier setzt next level an.

Gute Personalberatung ist weit mehr als CV-Jagd.

Dennoch war dieses Unterfangen nicht ganz risikofrei: Das bereits mehr als strapazierte Vertrauensverhältnis der Kandidaten zu den Personaldienstleistern erschwere es zusätzlich, sich als neuer Player in einem so umkämpften Markt zu platzieren. So hätten potenziell unseriöse Headhunter, die vermehrt einem quantitativen Ansatz folgen, das Feld für Kandidaten unattraktiv werden lassen. Die “CV-Jagd”, bei der jedes Mittel recht ist, führe eben schnell zu einer Gleichsetzung von Anschreiben mit Spam – obwohl sich ja auch durchaus seriöse und hilfreiche Nachrichten darunter befinden könnten.

Wir mussten einen Weg finden, uns direkt als das erkennbar zu zeigen, was wir sind: interessiert an einer ehrlichen Zusammenarbeit mit einem freundschaftlichen, langfristigen Austausch auf Augenhöhe.

Laut dem next level-CEO sorgt die zweigeteilte Zielgruppe für besondere Anforderungen: Man muss als Personaldienstleister auf der einen Seite mit den nach IT-Profis suchenden Unternehmen auf Augenhöhe stehen, um die Positionen, das professionelle wie technische Umfeld und die Vorzüge der Stelle zu durchdringen. Auf der anderen Seite gelte es, die besonderen Anforderungen der Kandidaten an Ihre nächste Position zu verstehen und im Idealfall den perfekten Match herzustellen.

Zudem seien die äußeren Parameter oft sehr zahlreich – nur weil die gleiche Programmiersprache im Positionstitel vorkomme, seien die Positionen noch lange nicht austauschbar. Java Dev sei eben nicht gleich Java Dev. So variierten oft Aufgaben, die technische Umgebung, die Ausrichtung der Mitarbeiter, die Organisation des Anforderungsmanagements und einiges mehr. Und auch der Spirit der Unternehmen sei ein wichtiger Aspekt: Die Atmosphäre in einem börsennotierten Konzernriesen sei eben eine andere als im blutjungen Start-up – und damit für verschiedene Kandidaten jeweils unterschiedlich attraktiv.

Wachstum nach Augenmaß – und der Spirit bleibt, wo er ist.

Für die Zeit in 5 Jahren wünscht sich Blackert, der Tätigkeit mit dem gleichen Elan und Selbstverständnis wie bisher zu begegnen. Der Schlüssel dazu: Das Wachsen nach Augenmaß, um das Alleinstellungsmerkmal von next level langfristig zu erhalten. Auch über lange Sicht will man den IT-Experten glaubhaft vermitteln, auf der gleichen Seite zu stehen – fachlich wie menschlich. Und natürlich seien auch Leidenschaft für die IT und sehr gute Menschenkenntnis in fünf Jahren noch der Schlüssel zum Erfolg.

Wir müssen weder damit beginnen, im Büro Anzug zu tragen, noch sachundienliche Unternehmenshierarchien etablieren, die die Prozesse am Ende unflexibel machen.

Der vollständige Beitrag ist online nachzulesen im Online-Magazin von Startupvalley.news.